Beim Augenarzt: Weitsichtigkeit

Ihr Kind sieht in die Ferne sehr gut. In die Nähe sieht es nur mit Anstrengung gut.

Grund für die Weitsichtigkeit ist ein zu kurz gewachsenes Auge. Das ins Auge fallende Licht wird auf einen Punkt hinter den Lichtempfängern der Netzhaut scharf gebündelt. Ein Weitsichtiger muss daher für ein scharfes Bild ständig scharfstellen, sich anstrengen. Speziell ist die Situation bei Kindern: Kinder sind bis zum Schulalter meist etwas weitsichtig, dies wächst sich aber oft aus.

Da ein Weitsichtiger es von Geburt an gewohnt ist, scharf zu stellen, kann er seine Augen nicht plötzlich entspannen. Dies macht die erste Brille meist etwas gewöhnungsbedürftig. Grund hierfür ist, dass er immer noch für die Ferne scharfstellt und zusätzlich von der Brille korrigiert wird. Bis er unwillkürlich seine Augen entspannt, ist er also überkorrigiert. Meist löst sich dieses Problem nach einigen Stunden oder Tagen.

Für die Korrektur der Weitsichtigkeit bestehen folgende Möglichkeiten:
  • Brille: Eine Brille kann die Weitsichtigkeit sehr gut korrigieren. Bei höheren Korrekturwerten haben die Gläser aber Nachteile. So wirken zum Beispiel die Augen des Brillenträgers hinter der Brille grösser, und die Gläser können dick und schwer werden. Mit speziellen Gläsern, beziehungsweise speziellem Glasmaterial, lässt sich dieses Problem lösen.
  • Kontaktlinse: Weitsichtigkeit kann mit Kontaktlinsen korrigiert werden, dies gilt vor allem für geringere Korrekturwerte. Für Kinder sind Kontaktlinsen aber meist wegen der noch fehlenden Koordinationsfähigkeit kein Mittel der Wahl.
  • Operation: Für die Korrektur der Weitsichtigkeit bietet die Augen-Chirurgie diverse Möglichkeiten. Die Wichtigste ist sicher die Korrektur mit dem Laser. Für Kinder kommen diese Operationen aber in der Regel noch nicht in Frage.
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